Stress
trägt in erheblichem Maße zu Schlafproblemen
bei. Menschen mit Schlafproblemen entwickeln Strategien,
um sich dem gestörten Schlafrhythmus anzupassen.
Dazu zählen regelmäßige Nickerchen
am Tage, übermäßiger Kaffeekonsum,
alkoholische Getränke vor dem Schlafengehen,
Nachtarbeit und unregelmäßige Schlafenszeiten.
Durch Stress bedingte Schlafstörungen halten
gelegentlich an, obwohl die Ursachen bereits beseitigt
sind. Die Einschlafschwierigkeiten beruhen dann
auf Gewöhungseffekten, die eine allgemeine
Anspannung und ausgeprägte Angst vor Schlaflosigkeit
hervorrufen.
Das Schlafzimmer wird automatisch mit quälenden
Einschlafversuchen assoziiert, was zu Anspannung
und Unruhe führt. Dies kann so weit gehen,
dass Menschen, die unter Einschlafstörungen
leiden, auf dem Sofa oder im Sessel schlafen,
weil sie aufgrund der negativen Assoziationen
im Schlafzimmer keinen Schlaf mehr finden. Dieses
Phänomen, das sich auf die Schlafbedingungen
bezieht, kann mit zwei verschiedenen Therapiemethoden
behandelt werden: Stimuluskontrolle und Schlafrestriktion.
Tanken Sie tagsüber – vor allem gleich
morgens – möglichst viel Tageslicht.
Es gilt als Taktgeber für unsere innere Uhr,
die bei Schlafstörungen auf diese Weise oft
nur wieder richtig eingestellt werden muss.
Treiben Sie mindestens dreimal wöchentlich
Sport. Körperliche Anstrengung
verstärkt das Schlafbedürfnis des Körpers,
führt zu tieferen und längeren Tiefschlafphasen.
Es muss kein Leistungssport sein - regelmäßige
Spaziergänge an
der frischen Luft kräftigen ebenso den Körper
und helfen richtig zu schlafen.
Wenn Sie der
Stress des Tages häufiger nicht loslässt,
sollten Sie eine Entspannungsmethode
erlernen – zum Beispiel autogenes Training
oder Muskelentspannungstechniken.
Machen Sie stets eine ausgedehnte Ruhepause
zwischen Alltagsstress und Zubettgehen.
Lesen Sie, machen Sie einen Spaziergang, hören
Sie Musik, Fernsehen ist weniger geeignet.
Versuchen Sie es auch einmal mit einem
Saunagang am Abend.
Aber nicht zu spät. Saunen regt den Kreislauf
zunächst an. Die Entspannung folgt dann
ein bis zwei Stunden später.
Führen Sie ein Schlafprotokoll:
Wann bin ich gestern eingeschlafen? Was habe
ich tagsüber getan? usw. Vielleicht finden
Sie so heraus, warum Sie nicht bzw. so schlecht
schlafen können.
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